Freitag, 3. Juli 2009

3.7.2009 Schaffhausen

Aufstehen 06:00. Schrecklichste Nacht überstanden. Viele Jugendliche, die an ein Konzert wollen, haben bis spät laut herumgeschrien. Letzte Sachen aus Womo in Volvo gepackt, Womo geleert, geduscht, kurz bei Edeka einen Kaffee getrunken, und dann so schnell wie möglich das Womo abgeben. Bianca fährt mich zum Bahnhof. Um 11:04 fährt der Zug ab. Ich bin vollbepackt, der Zug ist prallvoll und es ist etwa 35 Grad warm. Die Kämpfe um reservierte Plätze sind immer dieselben. Im weiteren sind Verspätungen in Köln angesagt und vor Karlsruhe beendet ein Blitzschlag in die Oberleitung meine Fahrt. Die DB ermöglicht mir eine echte Erlebnisfahrt. Geplante Zugsfahrt: Münster - Köln - Karlsruhe - Singen - Schaffhausen. Geplante Ankunft um 18:07, tatsächlich um 19:25, verspätet somit um mehr als 1 h

Donnerstag, 2. Juli 2009

2.7.2009 Münster

Aufstehen 05:00 h. Wir haben wegen dem Autolärm schlecht geschlafen. Weiterfahrt so rasch als möglich, um möglichst bald in Münster zu sein. Mit dem Vermieter besprechen wir die Mängel und fahren danach mit unserem Volvo zum Campingplatz. Jetzt heisst es Womo ausräumen und alles in den kleinen Volvo. Meinen Koffer bringen wir zum Bahnhof ins Schliessfach. Im Restaurant vom Campingplatz essen wir Znacht.

Strecke: Farø - Fähre Rødbi - Puttgarden (Deutschland) - Münster, 529.1 km

Wetter: Sonne, heiss

Mittwoch, 1. Juli 2009

1.7.2009 Farø (Dänemark)

Aufstehen 04:15 h. Abfahrt um 04:55 h, in gestrcktem Galopp Richtung Heimat. Fahrzeit 12:39 h. Abwechslungsweise Fahrerwechsel jede Stunde hat sich gut bewährt. Übernachten wild auf Parkplatz Bei Farø- Brücke mit zig anderen Womos und LKW.

Strecke: Kvennan - Alvdal - Elverum - Oslo - Göteborg (Schweden) - Fähre Helsingborg - Helsingør (Dänemark) - Farø, 1013.0 km

Wetter:
Morgen: Sonne, leicht bedeckt, warm / Mittag: Sonne, heiss / Abend: Sonne, warm

Dienstag, 30. Juni 2009

30.6.2009 Kvennan

In der Nacht hat es kurz geregnet. Der letzte Tag in Kvennan - sehr betrüblich. Warum ist alles so schnell vorbei? Letzten Fischertrip gemacht, 18 Aeschen und 1 Forelle gefangen. Von allen Nachbarn verabschiedet. (ohne Foto)

Strecke: Kvennan, 0 km

Wetter:
Morgen: Sonne, bedeckt, warm / Mittag: Sonne, bedeckt, Regen, warm / Abend: bedeckt, warm

Montag, 29. Juni 2009

29.6.2006 Kvennan

Wir sind nach Tynset zum Einkaufen. Fischertag wie üblich mit vielen Aeschen. Am Abend sehen wir weit weg Blitze. Kein Foto gemacht.

Strecke: Kvennan - Tynset - Kvennan, 45 km

Wetter:
Morgen, Mittag: Sonne, leicht bewölkt, warm / Abend: Bewölkt, warm

Sonntag, 28. Juni 2009

28.6.2009 Kvennan


Heute habe ich meine gröste Aesche aller Zeiten gefangen, 46 cm. Es war ein traumhafter Fischertag. Die bisher gefangenen Fische haben wir filetiert und gegessen. Es war sehr fein.

Strecke: Kvennan, 0 km

Wetter: Sonne, leicht bewölkt, warm

Samstag, 27. Juni 2009

27.6.2009 Kvennan

DSC_1356

Habe heute Fliegen gebunden, weil ich gestern zuviele verloren hatte. Wie so üblich findet auf dem Campingplatz ein reger Fliegenaustausch statt, diesmal mit dem Holländer neben uns. Am Mittag bin ich zum Fischen los, immerhin müssen 2 Mäuler gefüttert werden. Die Beute war mit einer 36-er dürftig. Es war viel zu heiss und windig, da haben die Aeschen keine Lust zu steigen. Morgen werde ich es am Morgen versuchen. Bianca hat gelesen. Am Abend bin ich unterwegs auf Fotosafari rund um den Campingplatz.

Strecke: Kvennan, 0 km

Wetter: Sonne, heiss,

Freitag, 26. Juni 2009

26.6.2009 Kvennan




Heute haben wir einen "Gammeltag" eingelegt. Ich gehe am Abend in die Nacht rein zum Fischen. Als mich Katrin ungefähr um 21:30 h anruft, stehe mitten un der Glomma und habe die Aussicht gemäss Foto, blauer Himmel, wolkenlos, kurzärmlig. Zu diesem Glücksgefühl kommt noch hinzu, dass ich 6 Aeschen fange, aber alle zu klein, also unter 35 cm, also kein Znacht. Das andere Foto zeigt den Campingplatz, wie schön er in der Landschaft steht.

Wetter: Sonne, warm

Donnerstag, 25. Juni 2009

25.6.2009 Kvennan

Wir schlafen aus, etwas was sich Bianca schon lang erträumt hat. Nach dem Frühstück verschieben wir das Womo an einen besseren Ort. Ich gehe nun endlich Fischen. Kann einige Aeschen fangen und nehme 2 für eine Mahlzeit heim. Es war fantstisch. Nach rund 5 Stunden kehre ich zurück, überhitzt und sehr, sehr durstig. Bianca hat Wäsche gewaschen und gelesen und wir haben beide einen "Bränner" eingefangen. Auf dem Foto sieht man, wie gut es uns geht, und 5 Meter hinter mir plätschert die Glomma.

Strecke: Kvennan, 0 km

Wetter: Sonne, heiss

Mittwoch, 24. Juni 2009

24.6.2009 Kvennan

Womofahren ist herausfordernd, diesmal ist der Kühlschrank warm. Problem kann mit Hilfe der Bedienungsanleitung gelöst werden. Vermutlich war der Gasflaschenwechsel der Auslöser. Nach dem Frühstück unterhalte ich mich mit einen Carchauffeur. Er verdient rund CHF 11000 pro Monat, womit auch erklärbar ist, wie Norweger so teure Preise bezahlen können. In Stjørdal verlassen wir die E6 und fahren auf der 705. Dies ist eine neue Strecke für uns und sie ist wunderschön. In Stuguvollen macht Bianca ein Mittagsschläfchen und ich schaue mir einen menschenleeren Sandstrand an. Das Wasser ist eiskalt. Weiterfahrt ... Hoppla, da ist ein Reh. In Roros schleckt Bianca ihr erstes norwegisches Softeis genüsslich. Es ist ca. 18:00, wir sind nun an meinem geliebten Fischerplatz in Kvennan und treffen alte Bekannte: Renato und Silvana, Rolf, Eberhard und die alten Campingbesitzer.

Strecke: Bølareinen - Steinkier - Stjørdal - Selbu - Stuguvollen - Brekken - Roros - Os - Tolga - Kvennan, 348.4 km

Wetter: Sonne, warm

Dienstag, 23. Juni 2009

23.6.2009 Bølareinen

Niemand hat sich beschwert, wir konnten ruhig schlafen. Die Sonne, die über den Berg kommt, weckt mich um 06:30. Beim Kaffeekochen geht das Gas der ersten Flasche aus. Jetzt beginnt für mich ein Riesenstress: der Verschluss der zweiten Gasflasche geht nicht auf, beim Suchen nach Werkzeug scheuche ich eine Armee von Mücken auf, und gleichzeitig muss ich dringendst auf die Toilette. Erleichert nehme ich den Kampf mit der Gasflasche wieder auf - schweissüberströmt. Bianca gibt den Tipp, mal auf die andere Seite zu drehen - das wars - ich Depp habe falsch herum gemurgst. Um 11:00 überschreiten wir den Polarkreis bei Polarsirkelsenteret. Wie vor 3 Jahren ist es hier oben bedeckt und frisch und es hat viele Touristen. Insgesamt ist die Fahrt schön, aber hektischer, je weiter südlich, desto mehr Verkehr. Um 20:00 essen wir ein Tomatensüppchen beim Nansen Lachsmuseeum, wo wir mit Matthias schon mal waren. Kurz nach Snasa können wir nun endlich einen Elch fotografieren und eine kurze Zeit beobachten. In Bølareinen auf dem Picknick-Rastplatz übernachten wir - ganz allein, mitten in Elchesland. Prost, jetzt wird ein Bier getrunken.

Strecke: Botn - Rognan - Polarsirkelsenteret - Storforshei - Mo i Rana - Korgen - Mosjøen - Trofors - Grong - Snasa - Bølareinen (an der 763), 507.1 km

Wetter:
Morgen: bedeckt, mild / Mittag: bedeckt, Regen, kühl / Abend: Sonne, bewölkt, mild

Montag, 22. Juni 2009

22.6.2009 Botn (bei Rognan)

Aufstehen 06:30. Bianca geht um 09:00 h zum Zahnarzt im Spital um zu zahlen und eine Röntgenaufnahme zu machen. Die Strecke Kiruna nach Narvik ist sensationell, bezaubernd schön. Wir sehen schneebedeckte Berge und tiefblaue Seen. Auf dieser Strecke gibt es auch eine Zugsverbindung, auf der Eisenerz-Pellets von Kiruna an den Hafen Narvik transportiert werden. Vor Narvik kommen wir auf die legendäre E6, und es ist immer noch traumhaft. Wir fahren entlang herrlicher Fiorde. Um 16:00 h haben wir Hunger, Bianca kocht am Skrovkjosen Bratkartoffeln, Spiegelei, Salat. Hmmm lecker. Und weiter geht die Fahrt. Wir nehmen die Fähre Skarberget - Bognes. Wir kommen ab Ulsvag auf die Strecke, die wir schon einmal gefahren sind, diesmal aber bei gutem Wetter. Um 22:30 h sind wir müde. Kurz vor Rognan getrauen wir uns ins Abseits zu bewegen. Rund 4 km von Hauptstrasse entfernt erreichen wir den wie es aussieht verlassenen Weiler Botn, mit einer Hängebrücke. Wir hören nur noch das Rauschen von Wasserfällen. Mal sehen, ob wir hier nicht rausgeschmissen werden. Ein Hammertag neigt sich dem Ende.

Strecke: Kiruna (Schweden) - Narvik (Norwegen) - Skarberget - Bognes - Fauske - Botn, 460.9 km

Wetter: Sonne, warm

Sonntag, 21. Juni 2009

21.6.2009 Kiruna

Aufstehen 06:00. Sind um 09:00 h im Spital Kiruna Das Warten auf Bianca beim Zahnarzt kommt mir unendlich lang vor. Zum Glück, es ist eine Wurzelentzündung, die man mit Penicilin behandeln kann Wir müssen nicht heim. Dafür besichtigen wir das Bergwerk von LKAB. Rund 540 m unter Tage erfahren wir auf eindrückliche Art, wie in Kiruna hochwertiges Eisenerz abgebaut, veredelt und transportiert wird. Weil Bianca morgen nochmals in den Spital muss, bleiben wir in Kiruna, in einem luxuriösen aber zu sterilen Campingplatz. Bianca geht es wieder besser, seit sie weiss was es ist.

Strecke: Gällivare - Kiruna, 126.1 km

Wetter
Ganzer Tag: Sonne, mild

Samstag, 20. Juni 2009

20.6.2009 Gällivare

Wir besuchen die Juhl-Silberschmiede in Kautokeino. Eine imposante Ausstellung mit grossen, schön eingerichteten Räumen. Richtung Jokkmokk also südlich ist unsere geplante Route. Birken werden weniger, Kiefern nehmen zu. In Enontekiö (Finnland) besorgt sich Bianca Panadol gegen ihre Zahnschmerzen in einem Altersheim. Plötzlich gewinnen kurzzeitig die Tannen die Oberhand. Haben jungen Elch kurz gesehen. In Gällivare stoppen wir die Maschine auf dem recht guten Campingplatz. Damit Bianca wegen ihrer grossen Zahnschmerzen nicht kochen muss, gehen wir in den Ort Gällivare, finden dort aber nur einen Takeaway-Pizza. Diese verschlingen wir auf einem anliegenden Minigolflplatz, sie hat ganz passabel geschmeckt. Bianca erkundigt sich bei Anne, was sie betreffend Zahnschmerzen tun soll. Anne empfieht, zum Zahnarzt zu gehen. Die nette Frau an der Reception des Campingplatzes erkundigt sich nach Zahnärzten. Eine weitere Schwierigkeit ist, es ist ja Wochenende. Sie findet heraus, dass morgen in Kiruna zwischen 10-11 Uhr im Spital ein Zahnarzt sein sollte. Somit ist auch klar, wohin wir morgen fahren. Kiruna liegt zwar nicht auf unserer Route, wir hatten es aber schon mal auf dem Radar, denn es ist ja nicht unbekannt. Hoffentlich kann Bianca geholfen werden, denn die Schmerzen sind gross und die Backe ist dick. PS: Das Foto ist zugegebnermassen schlecht, es soll nur belegen, dass Bianca keine Simulantin ist.

Strecke: Kautokeino - Enontekiö - Karesuando - Øvre Soppero - Vittangi - Svappavaara - Skaulo - Gällivare, 367.6 km

Wetter
Morgen: stark bewölkt, Wind, Sonne, kühl / Mittag: Sonne, leicht bewölkt, mild/ Abend: Sonne, warm

Freitag, 19. Juni 2009

19.6.2009 Kautokeino

Wir fahren wieder Richtung Süden. Die Vegetation wird wieder grün und die Luft wird wärmer. Zwischen Alta und Kautokeino erstreckt sich ein riesiger Birkenwald. Dieses Gebiet ist Samen-Land. In Kautokeino stellen wir uns neben einem typischen Samenzelt auf (siehe Foto, nur das Gerüst). Kautokeino bietet überhaupt nichts, wie ausgestorben, vielleicht ist noch keine Touristensaison. Obwohl ausgeschildert, finden wir nicht einmal das Touristoffice. Obwohl es hier ziemlich öde ist, geht es Bianca und mir gar nicht öde, wir geniessen diese Zeit.

Strecke: Hammerfest - Skaidi - Alta - Kautokeino, 286.4 km

Wetter
Morgen: bewölkt, Wind, kühl / Mittag: Sonne, leicht bewölkt, mild / Abend: Sonne, leicht bewölkt, kühl

Donnerstag, 18. Juni 2009

18.6.2009 Hammerfest

Für die ersten 200 km haben wir kaum Verkehr auf der Strasse und die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Ab Lakselv nimmt der Verkehr zu, weil es die Strecke zum Nordkapp ist. Wir besichtigen Hammerfest, der nördlichsten Stadt der Welt. Erkenntnis, man muss es nicht gesehen haben.

Strecke: Slettnes - Gamvik - Mehamn - Iford - Borselv - Lakselv - Hammerfest, 400.0 km

Wetter
Morgen: Sonne, Regen, kühl/ Mittag: Sonne, leicht bewölkt, mild / Abend: blauer Himmel, kühl

Mittwoch, 17. Juni 2009

17.6.2009 Slettnes (bei Gamvik)

In Slettnes, unweit vom nördlichsten Leuchtturm der Welt, der auf Festland steht, finden wir einen traumhaft gelegenen Parkplatz mit bester Aussicht auf das Eismeer und den Leuchtturm. Nach einer rund 3 stündigen Wanderung in arktischer Landschaft freuen wir uns auf einen Kaffee in Slettnes - Pech gehabt, ist geschlossen wegen Mittagspause. Auf der Wanderung lernen wir einen dänischen Tierbeobachter kennen, der uns allerlei Wissenswertes vermitteln kann. Ein Rentierkalb gibt Laute von sich, wir schauen was los ist und sehen seine tote Mutter. Sie scheint vor Kurzem an einer Krankheit gestorben zu sein. Die Krähen haben ein Auge ausgehackt. Das Kalb wird auch sterben, denn Rentiere nehmen keine fremden Kälber an. Da der Himmel fast wolkenlos ist, schiesse ich Fotos von der Mitternachtssonne bis 01:30 Uhr. Der Sonnenverlauf läuft sehr flach in dieser Jahreszeit, Schade, denn dadurch lässt sich nur ungenau erkennen, wann die Sonne am sinken oder wieder am steigen ist.

Strecke: Mehamn - Gamvik - Slettnes, 27.9 km

Wetter: Sonne, leicht bedeckt, kühl

Dienstag, 16. Juni 2009

16.6.2009 Mehamn

Die ganze Nacht hat es stark um unseren Wagen gepfiffen. Wir haben verschlafen, sind erst um 8:30 aufgestanden, frühstücken, Wagen richten, einkaufen. In Kongsfjord hat es noch einen Kolonialwaren-Laden nach altem Stil. Bei Kaffee und Waffeln hatten wir ein kurzweiliges Gespräch mit den beiden norwegischen Ladenbesitzern. Auch das Ladeninnere sah gleich spannend aus, wie aussen (siehe Foto). Schade, dass es über den Ifjord-Fjellet so regnet und schlechte Sicht ist. Bianca manövriert das Womo prima durch eine enge Baustelle. Die Strecke nach Mehamn ist sehr spektakulär, je weiter nördlich desto mehr Steinwüste. Mehamn ist nicht besonders schön, empfängt uns aber freundlich mit dem einzigen Sonnenstrahl des Tages. Heute leisten wir uns ein Abendessen im "Artic Hotel". Fisch, wie kann es anders sein. Der Pollock, der noch 2 Stunden vorher im Eismeer geschwommen ist, hat wunderbar geschmeckt.

Strecke: Berlevag - Tana bru - Ifjord - Lebesby - Mehamn , 329.2 km

Wetter
Morgen: Regen, kühl / Mittag: Regen, kühl / Abend: bedeckt, kurz Sonne, kalt

Montag, 15. Juni 2009

15.6.2009 Berlevag

Wir bleiben einen Tag in Berlevag. Fotos werden auf die Laptops geladen und wir können im Internet surfen. Der Spaziergang durch Berlevag hat mich nicht in Entzücken versetzt. Haben schönen Waggel gemacht an der Küste, bei Sonnenschein,und urplötzlich hat das Wetter umgeschlagen. In der Nacht sehen wir uns nochmals die Kreuzung der Hurtigrutenschiffe an, dafür sind wir rund eine Stunde zur Hafeneinfahrt gelaufen.

Strecke: Lusitag in Berlevag

Wetter
Morgen: dicker nasser Nebel, kühl / Mittag: bewölkt , leicht sonnig, mild / Abend: stark bedeckt, windig, kühl

Sonntag, 14. Juni 2009

14.6.2009 Berlevag

Es hat die ganze Nacht stark gewindet. Wir fahren zurück Richtung Kirkenes und dann auf der E6 nach Tana Bru. Sehr attraktive, abwechslungsreiche, wilde Landschaft. Tana Bru lädt nicht zum Verweilen ein. Wir fahren über die noch verschneite Hochebene "Kongsfjordfjellet" via Kongsfjord nach Berlevag. Eine tolle Strecke sowohl über das Hochplateu als auch der herrlichen Küste entlang. Es regnet das erste Mal in unseren Ferien richtig. Der Campingplatz in Berlevag ist sehr gut eingerichtet, es wimmelt von Schweizern, der Campingwart ist Berner und unser Womo-Nachbar ist Appenzeller. Bianca hat fleissig Wäsche gewaschen. Um ca. 22.15 h laufen die beiden Hurtigrutenschiffe "Polarys" und "Nordlys" direkt vor unserer Nase ein und aus. Trotz miserablem Wetter können wir jetzt schon sagen, uns gefällt es in Berlevag.

Strecke: Grense-Jacobselv - Neiden - Tana Bru - Berlevag, 331.2. km

Wetter
Morgen: bedeckt, kühl / Mittag: stark bewölkt, Regen, kühl / Abend: Regen, Wind, kalt

Samstag, 13. Juni 2009

13.6.2009 Grense-Jacobselv

Wir fahren noch wenige km südlich nach Nyrud auf einer sehr holprigen Strasse. Auf einer kurzen Wanderung entlang der norwegischen Grenze blicken wir über den Fluss Pasvik nach Russland. Mitten im Fluss steht eine zerbombte Brücke aus dem 2. Weltkrieg. Frau Randa vom Campingplatz erzählte uns, dass die Deutschen die Brücke an der Seine in Frankreich abgebaut und in Nyrud aufgebaut hatten. Rückfahrt Richtung Kirkenes, kurz davor rechts ab nach Grense-Jacobselv. Diese Fahrt ist traumhaft, eine wunderschöne, karge Landschaft mit kleinen, knorrigen Birken. Die letzten 6 km sind Naturstrasse, allerdings relativ gut ausgebaut. Grense-Jacobselv ist der östlichste Grenzpunkt Norwegens. Auf der andern Uferseite (ca. 30 m)können wir oft Grenzpfähle von Russland sehen. Wir haben noch einen Logenplatz mir direkter Sicht auf die Barentsee (Eismeer) ergattern können. Es ist paradiesisch schön, hier am Ende der Welt. Ich nehme die Mitternachtssonne mit dem Stativ auf, während rund 3 h bei 5 Grad und strammem Wind.

Strecke: Vaggatem - Nyrud - Kirkenes - Grense-Jacobselv, 168.0 km

Wetter
Morgen: bedeckt, leicht sonnig, mild / Mittag: Sonne, mild / Abend: Sonne, leicht bewölkt, sehr windig, kalt

Freitag, 12. Juni 2009

12.6.2009 Vaggatem

Um 10:45 überschreiten wir die norwegische Grenze bei Näätämö. In Kirkenes, wohl eine der hässlichsten Städte Europas, schauen wir zu, wie das Schiff "Nordkapp" der Hurtigruten ausläuft. Es ist bitterkalt und sehr windig. Wir genehmigen uns den ersten Pölse, zum Preis eines Chateau-Briand. Nach Einkauf und Tanken fahren wir ins "Bärental", nahe des Ovre Pasvik Nationalpark. In Vaggatem finden wir einen schnuggeligen aber etwas unordentlichen und sehr teuren Campingplatz. Wir werden von einem Groseli freundlich empfangen. 30 m von uns läuft ein schönes Flüsschen. Von hier aus können wir auch fast über den Pasvik-Fluss nach Russland rübersehen.

Strecke: Partakko - Näätämö - Neiden - Kirkenes - Vaggatem, 243.8. km

Wetter
Morgen: Regen, kalt / Mittag: stark bedeckt, kalt/ Abend: bedeckt, kalt

Donnerstag, 11. Juni 2009

11.6.2009 Partakko

Etwas länger geschlafen, bis 07:00. Womo richten für die Einöde, mit Wasser, Abwasser, Diesel. Fahrt durch Lappland - Wald ... Beim Beobachten von Rentieren ist Bianca in ein Loch getreten und gestürzt. Dank guter Abrolltechnik hat sie sich gottlob nichts gemacht. Wir sehen heute sehr viele Rentiere, ganze Herden aber auch kleine Gruppen. Toll. In Inari besichtigen wir die wenigen Häuser und den Souvenier-Shop, lohnt sich aber nicht. Sehr gut und interessant ist hingegen das Sami-Museeum in Inari. Ein höchst interessantes Volk diese Samen. Nach rund einer Stunde Fahrt in Richtung Kirkenes entdecken wir in Partakko am Inari-See einen Stellplatz. Er ist zwar nicht so waagrecht und recht unordentlich, dafür liegt er schön am See gelegen und wir sind "muusbei" alleine. Das Nachtessen schmeckt uns wieder hervorragend. Gegen 23:00 legen wir uns nach diesem erlebnisreichen Tag aufs Ohr, und draussen ist es dank Mitternachtssonne noch taghell.

Strecke: Sodankylä - Ivalo - Inari - Partakko, 267.6 km

Wetter: Morgen: leichter Regen, bewölkt, kühl / Mittag: bewölkt, mild/ Abend: bedeckt, leichter Regen, kalt

Mittwoch, 10. Juni 2009

10.6.2009 Sodankylä

Ich habe einen schön langen Blog geschrieben und dann irrtümlich gelöscht - Schei.... Ein zweites Mal schreibe ich es nicht, halte mich knapp. 2 Elche, 4 Rentiere gesehen. Sodankylä hat den Charme eines Strafgefangenenlagers. Wir haben es mega cool zusammen.
Strecke: vor Lulea (wild) - Rovaniemi - Sodankylä, 413.1 km

Wetter: Morgen: blauer Himmel / Mittag: leicht bewölkt, warm/ Abend: bedeckt, warm

Dienstag, 9. Juni 2009

9.6.2009 vor Lulea

Aufstehen 06:30, fein Duschen. Schöne Gegend um Östersund bis Ömsköldsvik. Um 18:00 erreichen wir den Botnischen Meerbusen. Ab Ömsköldsvik ist Autobahnbolzerei (E4). Weil wir Hunger haben kocht uns Bianca leckere Rösti, Speck und Ei auf einem miesen Rastplatz in Sävar. Danach bolzen wir weiter nördlich, der finnischen Grenze entgegen. Kurz vor Lulea legen wir uns aufs Ohr - auf einem Parkplatz einer alten Siedlung. Es ist 24:00 und ich brauche kein Licht, um dies zu schreiben.

Strecke: Rättan - Östersund - Gesunden - Bispfors - Solleftea - Ömsköldsvik - Umea - vor Lulea (wild), 719.5 km

Wetter: Tag: Sonne, Wolken / Mittag: blauer Himmel, warm / Abend: blauer Himmel, mild

Montag, 8. Juni 2009

8.6.2009 Rättan

Um unserem Stromproblem auf den Grund zu kommen, hängten wir uns nicht ans Stromnetz. Morgens um 03:00 kam was wir erwarteten - Batterie leer, Saft weg. Der Vermieter bestätigte uns am Telefon, dass die Batterie ersetzt werden muss.
Der Morgen ging drauf, um unser Battrieproblem zu lösen. Wir waren an drei Orten, bis wir endlich eine passende Batterie kaufen konnten. Alle Schweden waren sehr hilfreich und zuvorkommend.
Die Fahrt war etwas abwechslungsreicher, etwas weniger Wald. In Rättan fanden wir einen kleinen, herzigen Campingplatz mit direkter Sicht auf den See Rättanssjön.

Strecke: Falun - Rättvik - Mora - Sveg - Rättan (vor Östersund), 381.4 km

Wetter: Tag: schön, Sonne, bewölkt, mild / Mittag: kurze Regenschauer / Abend bewölkt

Sonntag, 7. Juni 2009

7.6.2009 Falun

Die Fahrt war ziemlich eintönig - Wald, Wald, Wald und mal ein See.

Strecke: Landskrona - Jönköping - Oerbro - Kopparberg - Ludvika - Falun, 663.2 km

Wetter: Sonne, bewölkt, windig, angenehm frisch

Samstag, 6. Juni 2009

6.6.2009 Landskrona

iTagwache um 05:30. Schon bald stillen wir unseren Kaffeedurst und Hunger in einer Autobahnraststätte.
Kurze, kühle, windige Ueberfahrt mit der Vogelflug-Fähre von Puttgarden nach Rodby. Beindruckend ist die Oersundbrücke von Kopenhagen nach Malmö - ein monumentales Bauwerk.
Und auch dieses Jahr haben wir Scherereien mit der Technik. Es scheint, dass sich die Womo-Batterie nur entlädt und sich während der Fahrt nicht auflädt, oder sie ist faul. Wir müssen uns am Montag darum kümmern.
Strecke: Münster - Hamburg - Puttgarden - Rodby - Kopenhagen - Malmö - Landskrona, 688.1 km
Wetter: Sonne, leicht bewölkt, kühl, sehr windig

Freitag, 5. Juni 2009

5.6.2009 Münster

Unsere Ferien haben begonnen - endlich. Pünktlich kurz vor 05:00 fährt Bianca mit dem Auto los. Schaffhausen - Singen - Stuttgart - Heilbronn - Würzburg - Aschaffenburg - Frankfurt - Dortmund - Münster, rund 670 km. Ich gehe heute noch zur Arbeit. Der Zug ist pünktlich 16:42 ab Schaffhausen abgefahren. Das Abenteuer hat nun auch für mich angefangen - schwerbepackt. Route: Schaffhausen - Singen - Stuttgart - Frankfurt - Köln - Düsseldorf - Bochum - Dortmund - Münster. Geplante Ankunft 23:57.
Bianca ist vom vielen Autofahren, Womoübernahme und Womoeinpuffen total erledigt.
Ich musste in Stuttgart einen Sprint hinlegen um den Zug zu erwischen. Ankunft in Münster um 00:07, 10Min. Verspätung. Freude herrscht, wir sind wieder beisammen.
Wir sind beide zu müde und übernachten deshalb beim Vermieter MS-Reisemobile in Münster.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Vorbereitung 4.6.2009


Noch 1 Tag.
Bianca hat das Auto bis unters Dach vollgeladen. Endlich kann es bald losgehen.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Vorbereitung 3.6.2009

Noch 2 Tage.
Ein Grossteil des Gepäcks ist bereitgestellt. Bianca hat hervorragend gearbeitet.

Dienstag, 26. Mai 2009